Herzlich willkommen bei Alpha-Bet Äthiopien

Wir sind ein kleiner Verein, der mithelfen möchte, dass es in unserer Welt lebenswerter und gerechter zugeht. Wir engagieren uns für bessere Lebensbedingungen in Äthiopien. Das Dorf Yanbeli mit seinen vielen Kindern und jungen Menschen liegt uns dabei besonders am Herzen.

"Wasser für Yanbeli"

Der Verein Alpha-Bet-Äthiopien plant den Bau eines Brunnens und einer Wasserstation für die tägliche Versorgung im Dorf Yanbeli. Das ist derzeit unser wichtigstes und auch größtes Projekt. Mehr als 5.000 Menschen leben dort, rund 1.500 Kinder und Jugendliche werden an der Dorfschule unterrichtet. Einen Brunnen gibt es in diesem Dorf im äthiopischen Hochland nicht. Alles Wasser für den täglichen Bedarf muss kilometerweit von einer Quelle im Tal von Hand oder mit Lasteseln ins Dorf getragen werden.  

 

Etliche Versuche der Dorfbewohner, selbst einen Brunnen zu graben, sind bislang gescheitert. Ein Brunnen mit einer angeschlossenen Wasserstation soll den Wasserbedarf des Dorfes auf lange Sicht hin sichern. In weiteren Schritten könnten dann die Schule und die Krankenstation des Dorfes an die Wasserversorgung angeschlossen werden.

 


Die Brunnenbohrung und die Einrichtung einer Wasserausgabestelle wird rund 50.000 Euro kosten. Die Hälfte dieses Betrags hat der Verein Alpha-Bet bereits gesammelt. Über einen großzügigen Beitrag zur Finanzierung des Brunnens und der Wasserstation würde sich nicht nur der Verein, sondern auch das ganze Dorf Yanbeli freuen. 

 

Vor wenigen Tagen sind unsere Vorstandsmitglieder Aselefech Demisse, Klaus Just und Hansjörg Ebert aus Äthiopien zurückgekommen. Sie haben dort wichtige Vorarbeiten für den geplanten Brunnenbau erfolgreich abgeschlossen. Einen ausführlichen Bericht mit Bildern finden Sie bei der Beschreibung der Projekte.

 

So sieht es derzeit noch an der einzigen Wasserquelle des Dorfes aus, die nur mühsam über einen steilen Abstieg ins Tal erreichbar ist:


Was uns motiviert...

Rettung

 

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Das Meer tobte und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend am Strand. Als das Unwetter nachließ und der Himmel aufklarte, lagen am Strand unzählige Seesterne, die die Wogen auf den Sand gespült hatten. Ein kleines Mädchen lief am Wasser entlang, nahm einen Seestern nach dem anderen in die Hand und warf ihn zurück ins Meer. Ein Spaziergänger sah das und sprach das Mädchen an: »Ach Kleine! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!« Das Mädchen schaute den Mann an. Dann nahm sie den nächsten Seestern und warf ihn in die Fluten. »Für ihn wird es etwas ändern!«

 

aus: Oh! Noch mehr Geschichten für andere Zeiten. Andere Zeiten e.V., Hamburg 2010