Herzlich Willkommen bei Alphabet Äthiopien

Juli 2019

Brunnenprojekt verzögert sich

Die Nachrichten aus Yanbeli  sind weniger erfreulich, denn eigentlich dachten wir, dass wir kurz vor dem Ziel stehen. Nun hat sich herausgestellt, dass die 300 Meter tiefe Bohrung doch nicht die notwendige dauerhafte Fördermenge auch in der Trockenheit liefert.

Nach Rücksprache mit der lokalen Wasser- und Energiebehörde soll es allerdings keine weitere Vertiefung der vorhandenen Bohrung geben. Stattdessen wird nach einem alternativen Standort gesucht, der leider eine neue Ausschreibung notwendig macht, Dadurch verzögert sich die Umsetzung noch einmal deutlich, so dass wir - auch aufgrund der anstehenden Regenzeit - derzeit erst mit einer Fertigstellung der Bohrung im Januar 2020 rechnen. Unsere Geldgeber sind informiert. 

Die gute Nachricht: Die Fehlbohrung kostet uns nichts, wir haben kein Geld in den Sand gesetzt. Denn die Bohrfirma hat ihren Auftrag nicht erfüllt. Sie hätte nämlich noch umgehend 30 Meter tiefer bohren sollen, ist dann aber nicht mehr erschienen. 

Was die Bohrung betrifft, stehen wir jetzt leider wieder bei null. Oder positiv gesagt: Wir haben eine neue Chance, an einem besseren Standort Wasser zu finden.

Um die Lage zu erkunden und auch um unser Solarprojekt voranzubringen, wird Klaus Just vom 4. bis zum 13. August nach Äthiopien reisen. Er wird dort auch einen Wasseringenieur treffen, der für uns vor Ort arbeiten soll. Wir hoffen, dass wir klarer sehen, wenn Klaus wieder zurück kommt.

 

April 2019

Brunnenprojekt in Yanbeli:

Das erste Wasser sprudelt

Nicht ganz so einfach wie erhofft gestaltet sich die Brunnenbohrung in Yanbeli.

Am 10. März rollten die Lastwagen mit dem Bohrgerät an, zuvor hatten die Dorfbewohner die holprige Strecke für die Lkw passierbar gemacht. Eine Woche später geht es los mit der Bohrung. Tage später folgt die erste Enttäuschung: Bei 210 Meter Bohrtiefe immer noch kein Wasser. 

Die Dorfgemeinschaft trifft sich, um zu beten, dass man bald auf Wasser stößt. Wir tun es auch.

Am 27. März bei 230 Meter immer noch kein Wasser. Die Firma wechselt den Bohrkopf, um von Stein auf Schlamm zu bohren. Schlamm und Basaltschichten sind ein gutes Zeichen, ebenso, dass in der Gegend bei 250 Meter schon Wasser gefunden wurde.

Bei 250 Meter fließt Wasser, aber noch nicht genug. Jetzt wird weitergebohrt bis 300 Meter. Wir alle hoffen, dass wir bis dahin auf eine ergiebige Wasserschicht stoßen.

Jahreshauptversammlung 2019

Die Jahreshauptversammlung mit aktuellen Berichten und Neuwahlen findet am Freitag, 12.April, 19 Uhr in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinden Bruchsal in der Werner-von-Siemens-Straße 38 statt.

Protokoll Jahreshauptversammlung Dezember 2018

Top 1 Bericht des Vorsitzenden

Vorsitzender Hansjörg Ebert hatte fristgerecht zur JHV 2018 eingeladen. Er gab einen Rückblick auf ein arbeitsintensives Jahr, in dem sich vieles bewegt hat. Mit Hilfe von Oliver Kopsch (SMART/DWC) konnten wir vor Ort die Weichen dafür stellen, dass zum Jahresbeginn unser Brunnen gebohrt wird.

 

Top 2 Finanzen

Der Kassierer Christof Händel berichtet über die Finanzen 2017.

Die Spendensumme betrug, 18 618 €, die Ausgaben beliefen sich auf

5427,40 €. Der Kontostand Ende 2017 war 35 608 €, heute ist der Stand bei ca.107 000 € (inklusive der zugesagten 50.000 Euro von ProCent).

Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen.

 

Top 3 Entlastung

Wolfgang Leitz beantragt die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte.

 

Top 4 Berichte von Äthiopienreisen

Christof und Samuel waren mit Oliver Kopsch in Äthiopien und berichten darüber. Sie erlebten, dass der neue Staatspräsident Dr. Abi große Hoffnung in der Bevölkerung geweckt hat auf eine bessere Zukunft. Er hat Kontakt mit dem eritreischen Präsidenten aufgenommen. Die Grenzen wurden geöffnet, und es sieht nach Frieden aus. Christof, Samuel und Oliver hatten eine Besprechung in Agena mit der Wasserbehörde. Die Behörde wird sich finanziell an unserem Brunnenprojekt beteiligen. Die Vereinbarung wurde auch schriftlich in einem „Memorandum of Understanding“ festgehalten. Die Ausschreibung für die Brunnenbohrung ist mittlerweile gelaufen, drei Angebote sind eingegangen, die Wasser- und Energiebehörde hat das günstigste ausgewählt. Die Vertragsunterzeichnung steht noch aus.

 

Top 5 Asmelash Dagne

Durch Vermittlung von Oliver Kopsch wird der äthiopische Student Asmelash, langjähriger Mitarbeiter von SMART, in Cottbus studieren, um sein Studium der „Sustainable Livelyhood“ mit einem Master abzuschließen.

Er wird finanziell über Kontakte von Oliver Kopsch von einigen Leuten unterstützt und will dann mit seinem erworbenen Knowhow in Afrika einiges bewegen.

Diese regelmäßige Unterstützung wird über das Konto unseres Vereins laufen.

Christof hat es mit dem Finanzamt geklärt.

 

Top 6 Lampenprojekt

Aselefech hat im November 30 Lampen in Yanbeli ausgegeben, zudem Stifte, Hefte etc. für den Kindergarten.

Unser nachhaltiges Konzept für unser Solarlampenprojekt sieht vor, dass die Teilnehmer nach einer Anzahlung zu Beginn nur noch eine kleine Miete von aktuell 100 Birr/Quartal (ca. 1€/ Monat) bezahlen. Diese dauerhafte Miete beinhaltet auch gleichzeitig quasi eine Versicherung, dass sie nach einem Defekt eine neue Lampe (nach Rückgabe der defekten Lampe/ ohne Anzahlung) vom Lampenkomitee erhalten.

Mit dem Lampenkonzept gab es bei der Reise von Aselefech hierzu Irritationen. Manche Leute meinten, sie hätten die Lampen abbezahlt und wollen keine Miete mehr zahlen. Wir haben entschieden (da wir die Vorgehensweise/ Konzept von Beginn an nicht durchgängig kommuniziert und „gelebt“ haben), dass die bisherigen Nutzer in der Lampengemeinschaft es so prinzipiell auch machen können.

Wenn ihre Lampe dann kaputt ist, und sie doch wieder im Gemeinschaftssystem teilnehmen wollten, müssen sie eine erneute Grundgebühr zahlen für eine neue Lampe.

Wir werden die Wasserbehörde erneut anfragen, ob sie die Kontrolle der Mietzahlungen der Solarlampen übernehmen können.

Alle Teilnehmer die durchgängig weiter zahlen, bekommen eine neue Lampe ohne Grundgebühr.

Dafür müssen wir aber sicherstellen, dass kurzfristig defekte Lampen ausgetauscht werden können.

Idee ist, dass wir einige neue Lampen in Welkite bei Elsie zwischenlagern um einen Austausch innerhalb einer Woche zu gewährleisten.

Innerhalb unserer Vorstandschaft müssen wir diese Vorgehensweise noch einmal besprechen und schriftlich fixieren (mit Übersetzung in Amharische).

Die Umsetzung die Vorgehensweise (schriftl. Fixierung mit Energiebehörde, Lampenmann und Lampenkomitee wird eine wichtige Aufgabe der nächsten Reise nach Yanbeli sein.

Zudem müssen wir dieses Konzept bei der nächsten Reise nochmals der Lampengemeinschaft erklären.

 

Top 7 Information

Unser Vereinsmitglied Evelin Leitz hat Spenden gesammelt für Uniformen für die Kindergartenkinder. Dort fehlen auch eine Toilette, Spielmaterial, Stifte, Hefte etc.

 

Top 8 SEW Wasserprojekt

Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Just arbeitet bei SEW. Dort wurde ein Wasserspenderprojekt in der Adventszeit initiiert.

Die 6000 Mitarbeiter sollen angeregt werden mehr zu trinken durch diese Aktion. Daneben steht ein Spendenkässchen für unser Brunnenprojekt. Dazu gab es einen kleinen Film mit einem Interview mit Klaus, der unser Projekt vorstellt. Insgesamt ist eine sehr beträchtliche Spendensumme zusammen gekommen, die ca. Mitte Januar von SEW und dann auch von uns bekannt gegeben wird.

 

Top 9 Aussichten:

Die Brunnenbohrung soll im neuen Jahr möglichst bald laufen

Nächste Jahreshauptversammlung soll bereits im März oder April sein

unsere Facebook Seite soll auf unsere Internetseite verweisen

Auch ein Instagram-Account wird angestrebt

 

Protokoll: Claudia Reiser/Hansjörg Ebert

Bruchsal, 24. Dezember 2018

Dezember 2018

Interview mit Klaus Just zu unserem Wasserprojekt in Yanbeli

November 2018

Ausschreibung der Brunnenbohrung aus der "The Ethiopian Herald"

Juli 2018

Gute Nachrichten aus Äthiopien

Alpha-Bet Äthiopien hat jetzt eine Vereinbarung mit der Wasser- und Energiebehörde von Yanbeli für die Bohrung eines Brunnens, den Bau eines Wasserreservoirs und die Verlegung von Leitungen zu  verschiedenen Wasserstationen getroffen. Auch die örtliche Schule wird mit frischem Trinkwasser versorgt.

 

In der zweiten Juliwoche sind unsere Vorstandsmitglieder Samuel Huwa und Christof Händel zusammen mit Oliver Kopsch nach Äthiopien geflogen, um unser Brunnenprojekt voranzubringen. Oliver Kopsch betreibt die Firma DWC (Decentral Water Consulting und arbeitet zu 50 Prozent für die Antonia Ruut Stiftung. Mit der lokalen NGO SMART realisiert er Wasserprojekte in Äthiopien.

Aktuell hilft er uns mit seiner Erfahrung und seinem Team bei der Umsetzung des Projekts in Yanbeli.

Nach intensiven Gesprächen und Terminen vor Ort wurde jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Umsetzung des Brunnenprojekts regelt. Sie beinhaltet die Ausschreibungen, die Brunnenbohrung, eine Leitung zu einem Wasserbehälter mit Wasserausgabestation. Fünf weitere Wasserausgabestellen sollen dann übers Dorf verteilt eingerichtet werden. Auch die örtliche Schule bekommt frisches Trinkwasser.  Oliver Kopsch wird den Prozess für Alpha Beth Äthiopien vor Ort begleiten und überwachen.

Die Wasser- und Energiebehörde übernimmt einen Teil der Kosten, so dass unser Budget ausreichen müsste, um den Brunnen zu bohren und die ersten Wasserstationen zu errichten. Für die weiteren Stationen werden weiteren Spendengelder benötigt. Der Zeitplan sieht vor, die Ausschreibung für die Bohrung bis 1. Dezember abzuschließen und den geeignetsten Anbieter zu beauftragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samuel Huwa (links) mit Behördenvertretern bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Internationales Stadtfest in Bruchsal am 30.Juni 2018

Beim Internationalen Stadtfest war der Verein Alpha-Bet gleich zweimal vertreten. Zum einen mit einem Essensstand mit äthiopischen Gerichten, zum anderen mit einem Getränkestand für das ganze Fest.

März 2018

Gute Nachrichten von Daimler ProCent

Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt kam die gute Nachricht: Wir bekommen von Daimler ProCent 50.000 Euro in zwei Tranchen für unser Brunnenprojekt.  Damit ist unser Vorhaben finanziert, jetzt kann die Umsetzung beginnen.

ProCent ist eine Art Stiftung der Daimler AG, Mitarbeiter spenden die Cent-Beträge ihres Gehalts. Da kommt einiges zusammen. Mitarbeiter können auch Projekte vorschlagen, die gefördert werden sollen. Unser Mitglied Markus Geil, Betriebsrat bei Daimler, hat dies getan. Daraufhin haben wir uns durch die Antragsformalien gearbeitet, unser Projekt in Stuttgart vorgestellt, zahllose Telefonate und Gespräche geführt und nun den Zuschlag bekommen.

Klaus ist mit seinem Sohn wohlbehalten aus Äthiopien zurückgekehrt. Samuel ist noch dort. Sie haben in der vergangenen Woche weitere Gespräche insbesondere mit der Wasser- und Energiebehörde geführt.

Jetzt sind einige weitere Hürden zu nehmen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Das Vorstandsteam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samuel im Gespräch mit Vertretern der lokalen Wasser- und Energiebehörde und

unserer lokalen Partner NGO SMART am geplanten Tiefbrunnenbohrplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simon und Klaus mit zwei Kollegen von SMART bei der Anreise nach Yanbeli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft Yanbelis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektgespräche mit einem Vertreter der Guraghe-Zone, 3 Mitarbeitern der Wasser-

und Energiebehörde, zwei Mitarbeitern unserer Partner NGO SMART mit Samuel

und Klaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenbild nach dem gemeinsamen Fußballspiel auf der Straße in Yanbeli

November 2017

Infobrief für Freunde und Mitglieder

Es gibt gute Nachrichten: Wir haben von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) Baden-Württemberg eine Förderung von 20.000 Euro für unser Brunnenprojekt bekommen. Damit können wir mit der Umsetzung beginnen. Klaus und Samuel werden im Februar nach Äthiopien fliegen, um weitere Vorbereitungen zu treffen. Sehr gute praktische Unterstützung bekommen wir auch von der Antonia-Ruut-Stiftung in Trier, die uns mit ihrer äthiopischen Partnerorganisation SMART bei der Ausschreibung, Dokumentation, Finanzierung und Umsetzung der Bohrung hilft.  Darüber hinaus läuft auch noch unser Förderantrag bei Daimler ProCent. Vielleicht tut sich da auch noch etwas. 

 

Äthiopienreise 2017: Hansjörg, Klaus und Aselefech waren im April in Äthiopien, um vor Ort einen möglichen Standort für den Brunnen zu finden. In Yanbeli haben sie alle Brunnen in der Umgebung aufgesucht, vermessen und dokumentiert und dabei auch einen guten Standort für die Brunnenbohrung gefunden. Ein großes Anliegen für die Zukunft ist auch, die Schule und die Krankenstation mit Strom und Wasser zu versorgen. Darüber hinaus wurden defekte Solarlampen ausgetauscht, neue ausgegeben, das Solarlampenkonzept überarbeitet und mit dem Lampenkomitee besprochen. 

 

Bei der Jahreshauptversammlung wurde der komplette Vorstand einstimmig im Amt bestätigt: Hansjörg Ebert als Vorsitzender, Klaus Just und Samuel Huwa als seine Stellvertreter, Christof Händel als Kassier und Claudia Reiser als Schriftführerin. Als Beisitzer bestätigt wurden Aselefech Demisse, Friedrich Boerman und Yushan Wächter-Zhao.

 

Wie geht es weiter? 

Im Februar fliegen Klaus, sein Sohn Simon und Samuel nach Äthiopien, um die Dinge vor Ort voranzubringen.  Planung, Ausschreibung, Entscheidung über ein Grundstück für das Projekt werden gemeinsam mit SMART gemacht. Auch eine Entscheidung für ein Grundstück zur Bohrung muss fallen.

Mit der Antonia-Ruut-Stiftung bleiben wir weiter in Kontakt für die Zusammenarbeit und Unterstützung unseres Projektes. Dann muss auch die Dorfgemeinschaft informiert und einbezogen werden. Außerdem ist die noch unbefriedigende Situation mit der Bezahlung der Lampenmiete wird geklärt.

 

Weitere Infos: Klaus Just hat eine Präsentation über unsere Projekte erstellt und stellt sie bei Veranstaltungen vor. Er kann gebucht werden oder leiht sie auch aus.

Dann steht am 30. Juni 2018 das Internationale Stadtfest in Bruchsal an. Wir werden nicht nur wie bisher mit einem Essens- und Infostand vertreten sein, sondern auch die komplette Getränkeversorgung übernehmen. Dazu werden noch Helfer gesucht. 

 

So viel in aller Kürze! Herzlichen Dank für alle Unterstützung in diesem Jahr.

Bleiben Sie uns weiter gewogen, wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Hansjörg Ebert, Vorsitzender Alpha Bet Äthiopien

Bruchsal, 10. Dezember 2017

(Spenden an Alpha-Bet Äthiopien, IBAN DE58 6639 1200 0081 9009 06)

Äthiopienreise April 2017

Anfang April war ein Team des Vereins in Äthiopien, um das Brunnenprojekt voranzubringen.

Unser Team vor Ort: (vorne von links Klaus Just und Bahiru Geneti, hinten von links Aselefech Demisse, Hansjörg Ebert und Elsa Damena

Ziel der Reise war eine Dokumentation aller Wasserquellen im weitläufigen Dorfgebiet, Gespräche mit den Verantwortlichen des Dorfes und der Wasser- und Energiebehörde der Region sowie die Ausgabe weiterer Solarlampen an die Dorfbewohner. Alle diese Arbeiten konnten wir erfolgreich abschließen.

Für die Brunnenbohrung wurde ein guter Standort gefunden. Jetzt muss nur noch die Finanzierung gesichert werden. Dann kann es losgehen.

Probebohrung im Regierungsauftrag in der Nähe von Welkite

Außerdem haben wir den Kindergarten und die Schule besucht und dort Mal- und Schreibmaterial sowie Fußbälle und Volleybälle übergeben.

Alpha- Bet Äthiopien auf dem Weihnachtsmarkt 2016

In Zusammenarbeit mit der Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria Bruchsal konnte sich unser Verein vier Tage auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt den Besuchern vorstellen.

Dabei wurde vor allem der äthiopische Kaffee gut gekauft. In vielen Gesprächen standen die Anliegen des Vereins im Mittelpunkt. Der Weihnachtsmarkt war eine gute Gelegenheit eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.

Protokoll zur Jahreshauptversammlung am 28.11.2016

 TOP 1 Bericht des Vorsitzenden

Der Vorsitzende Hansjörg Ebert erinnert an die wichtigsten Themen 2016:

  1. Die Vereinssatzung wurde überarbeitet.
  2. Der Vorstand neu gewählt.
  3. Das internationale Stadtfest und der Stand am Weihnachtsmarkt wurden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen.
  4. Der Antrag auf einen Förderbetrag für unser Brunnenprojekt  bei einem wichtigen Sponsor wurde abgeschickt. Die Entscheidung wurde in den Februar 2017 verschoben. Wir hoffen sehr auf einen positiven Bescheid.
  5. Die geplante Äthiopienreise wurde aufgrund der unruhigen politischen Lage von November 2016 auf  April 2017 verschoben. 

TOP 2 Finanzen

Kassier Christof Händel berichtet über den aktuellen Kontostand. Die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden. Die Verwaltungskosten im Jahr 2015 betrugen null Euro.

Die Einnahmen waren  8.432 €, die Ausgaben  3.633 €. Der Kassierer wurde einstimmig entlastet.

  

TOP 3 Bericht zu den Projekten

  1. Bei der Reise im Januar werden die umliegenden Brunnen bei Yanbeli lokalisiert und aufgenommen. Es geht um die Nutzung, die Menge des benötigten Wassers und die Auswirkungen in der Trockenzeit.
  2. Die Stromleitungen werden auf ihren Verlauf überprüft.
  3. Die eventuellen Standorte ausgewählt
  4. 50 Solarlampen werden an weitere Familien verteilt.
  5. Die Schule bekommt Schreibgerät, Bälle etc.
  6. Bahiru ( unser Vertreter in Äthiopien) bekommt ein finanzielle Zuwendung für  seine Begleitung bei der Reise.
  7. Erneute Kontaktaufnahme  mit der Antonia-Ruut-Stiftung und der Wasser -und Energiebehörde.
  8. Im Falle, dass unser Geld nicht für einen neuen Brunnen reicht, könnten wir die günstigere Variante eines Wasserspeichers am bestehenden weit entfernten Brunnen bauen. Damit würde zumindest das lange Anstehen entfallen. Oder sogar eine Leitung bis in Dorfnähe mit einer Pumpe, die das Wasser vom Tal hochpumpt. 

TOP 4 Fundraising

Der Vorsitzende berichtete über die bisher getätigten Anfragen. In einer Infomail sollen alle Mitglieder an ihren Jahresbeitrag erinnert werden. Jeder soll sich auch Gedanken darüber machen, wen er als Spender für unser Brunnenprojekt ansprechen und gewinnen könnte. 

Es wurden einige Anfragen an Firmen gestellt, bisher sind noch keine konkreten Spendenzusagen eingegangen.

Die Idee einer Patenschaft für eine Solarlampe oder eine Wasserpatenschaft für eine Familie wird noch überdacht. 

 

Bruchsal,  1. Dezember 2016

 

 

Claudia Reiser                             Hansjörg Ebert

Schriftführerin                           Vorsitzender und  Versammlung

Protokoll zur Jahreshauptversammlung am 02.12.2015

Anwesend: Aselefech Demisse, Samuel Huwa, Uwe Marquard, Christof Händel, Elli Bischoff, Helga Woll, Yushan Wächter-Zhao, Richard Fetzner, Friedrich Boerman, Klaus Just, Hansjörg Ebert

 

Schriftführerin: Claudia Reiser

 

Bericht des Vorsitzenden Samuel Huwa

Im vergangenen Jahr wurden Angebote für den Brunnenbau eingeholt.

Dazu Firmen kontaktiert, die Wasserstellen finden können. Wasser ist in Yanbeli in 100 bis 150 Meter Tiefe zu finden. Das Projekt  wird auf jeden Fall teurer, als angenommen.

 

Hansjörg Ebert berichtet von einem vielversprechenden Kontakt zur Antonia-Ruut-Stiftung, die Äthiopien schon fünf Brunnen gebohrt hat und sie mit jeweils einer Wasserausgabestation verbindet. Sie stellt ihr Konzept und ihr Knowhow zur Verfügung. Ergänzungsmodule zur Wasserstation sind Toiletten, Waschplätze und landwirtschaftliche Schulungsflächen.

 

Bericht von Klaus Just über seine Äthiopienreise

Er besuchte die Firma Solar 23, die mit Solarlampen arbeitet, es gab ein gutes Gespräch mit der Geschäftsleitung. Danach gab es die Möglichkeit, vor Ort in Bonosha, das Projekt der Antonia - Ruit Stiftung anzuschauen und eine Anlage mit Wasserstation, Waschstation, Wasserausgabe mit Wasseraufbereitung und Acker zu besichtigen. Das ganze Projekt dort ist recht beeindruckend. 

In Yanbeli  gab es dann Gespräche mit dem Rektor der Schule. Die Regierung kümmert sich nur um die Gehälter der Lehrer und Schulmaterial. Das Äußere der Schulen, die Wände innen, die Tische, Bänke, Tafeln etc. muss das Dorf finanzieren. Entsprechend ist der Zustand dieser Inneneinrichtung. 

Der Wechselrichter wurde ausgetauscht, weil er defekt war. Nun gibt es wenigstens in zwei Zimmern wieder Licht. Bei der Innensanierung der Schulräume wurden allerdings die  Stromleitungen erheblich beschädigt, sie müssen erneuert werden. 

Es gab auch ein Gespräch mit den Dorfältesten über Verantwortlichkeit für die Solaranlage. (Schule übernimmt in erster Linie Verantwortung. Danach der Landkreis (Woreda) und danach die Dorfgemeinschaft.

 

Nach anfänglichen Problemen läuft es inzwischen gut mit den Mietgeldern für die Solarlampen (Einnahmen : 92.000 Bir ). Wenn eine Lampe kaputt geht wird sie repariert oder ersetzt. Die defekten Lampen können jetzt mit dem Geld der Mieten gekauft werden. 

Klaus konnte mögliche Stellen für eine Brunnenbohrung besichtigen. Der derzeitige Brunnen im Tal ist nicht allzu weit von der Schule entfernt, sodass die Möglichkeit bestünde, das Wasser auch von dort hochzupumpen. Die Kosten dafür müssen noch erkundet werden, vor allem aber muss mit den Dorfältesten und der Bezirksverwaltung geklärt werden, ob das so gewünscht und realisierbar ist. 

Klaus besuchte das Wateroffice wegen unserer Projekte.

Bahiru Geneti ist der Repräsentant unseres Vereins in Äthiopien.

 

Neue Satzung

Die Vereinssatzung wurde neu gefasst (siehe Anhang), insbesondere der Vorstand wurde verbreitert. Künftig soll es zwei stellvertretende Vorsitzende  plus Beisitzer geben. Die geänderte Satzung wurde mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit der Mitglieder einstimmig angenommen.

 

Wahlen

Die Wahlen, die jeweils einstimmig erfolgten,  brachten folgende Veränderungen im Vorstandsteam.

Vorsitzender: Hansjörg Ebert  (Schwerpunkt Organisation/Verwaltung)

Erster Stellvertreter: Samuel Huwa (Schwerpunkt Vertretung in Äthiopien)Zweiter Stellvertreter: Klaus Just (Schwerpunkt Technik)

Kassier bleibt Christof Händel,

Schriftführerin Claudia Reiser.

Als Beisitzer wurden Aselefech Demisse, Yushan Wächter- Zhao und Friedrich Boerman gewählt.

Als Kassenprüfer wurden Aselefech Demisse und Uwe Marquard wiedergewählt.

Alle haben die Wahl angenommen.

 

Planung 2016 und weiteres Vorgehen

Zentrale Themen im nächsten Jahr: Wie kann man Firmen , Stiftungen etc. für unser Projekt gewinnen? Wo gibt es Fördergelder?  Gibt es persönliche Kontakte zu Firmen, Organisationen, Amtsgericht ( Bußgelder)? 

Spenden durch Veranstaltungen, Benefizkonzerte? Darum will sich der Verein verstärkt bemühen und dabei den Gedanken hervorheben, dass Menschen, die in ihrer Heimat erträgliche Lebensverhältnisse vorfinden, sich nicht auf den Weg nach Europa machen müssen. Durch Hilfe im Herkunftsland kann Flucht vermieden werden.

Ende Januar wollen Friedrich Boerman, Hansjörg Ebert und Samuel Huwa nach Äthiopien fliegen, um das weitere Vorgehen voranzubringen. 

 

 

Bruchsal,  8. Dezember 2015

 

 

Claudia Reiser         Hansjörg Ebert        Klaus Just

Schriftführer            Vorsitzender            Stellvertretender Vorsitzender

 

Äthiopienreise im Oktober 2015

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Eindrücke von der Äthiopienreise
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Bürgertreffen im Bürgerzentrum Bruchsal Februar 2015

Unser Verein Alpha-Bet Äthiopien war am Samstag, 28. Februar 2015 beim  Bürgertreffen der Stadt Bruchsal mit einem Infostand vertreten. Wir haben dabei unser Brunnenprojekt für Yanbeli vorgestellt .

Infoabend in Bruchsal 2014

Bei einem interessanten Informationsabend mit dem äthiopischen Botschafter in Deutschland haben wir die Bruchsaler Bürger über unser Anliegen und unsere aktuellen Projekte informiert. Dazu gab es Musik, Tanz und Kulinarisches aus Äthiopien.

 

Nähere Infos dazu unter Downloads.

Internationales Stadtfest Bruchsal 2012